Omaha Regeln
Max, May 10 2009

Die Regeln sind also nicht sehr anders und leicht zu erlernen, wenn Sie bereits mit den Regeln von Texas Holdem vertraut sind. Wenn Sie allerdings weder mit Texas Holdem noch mit Omaha Regeln vertraut sind, dann wird Ihnen die folgende Kurzanleitung schnell einen Einblick verschaffen.
Omaha Regeln sind nicht sehr komplex und können mit ein wenig Geduld und Praxis, leicht erlernt werden.
Der Kartengeber
Wenn Sie Omaha spielen, werden Sie einen wesentlichen Unterschied zwischen Omaha und Texas Holdem Regeln feststellen. Anstatt nur zwei Hole Karten zu bekommen (die ersten Karten werden an die einzelnen Spieler ausgeteilt, die sie für sich behalten), bekommt nach Omaha Regeln, jeder Spieler vier Karten. Sie können nur zwei dieser Karten verwendet werden, um das bestmögliche Blatt zu formen.
Sie haben aber dennoch viel mehr Möglichkeiten wegen der zusätzlichen zwei Karten, die ausgeteilt werden. Dies kann es anfangs sehr schwierig machen, wenn Sie das Spiel die ersten paar Male spielen. Am besten spielen Sie erst mal mit Ihren Freunden oder online, da es so viele Möglichkeiten für das endgültige Blatt gibt, dass nur erfahrene Spieler ihre Gewinnchancen in einem so frühen Stadium erkennen können.
Bevor Sie Ihre Karten jedoch ausgeteilt bekommen, müssen zwei Spieler den Big Blind und den Small Blind angeben. Der Big Blind ist immer der obligatorische Eröffnungseinsatz, der durch die einzelnen Regeln und Wettgrenzen definiert ist. Der Small Blind wird immer direkt links vom Kartengeber gespielt. Der Big Blind wird gleich links vom Small Blind gespielt.
Die beiden Blinds ziehen, nach Omaha Regeln, buchstäblich von Spiel zu Spiel, rund um den Tisch. Sobald sich diese ersten Einsätze im Pot befinden, können die Karten ausgeteilt werden. Nachdem die restlichen Spieler ihre Karten erhalten haben, machen sie ihre Einsätze oder steigen aus. Die übrigen Spieler müssen sich dann der Gemeinschaftskarten bedienen.
Der Flop, der Turn und der River
Wie bei Texas Holdem auch, werden unter Omaha Regeln drei Gemeinschaftskarten ausgespielt (der Flop) und mit dem Gesicht nach oben auf den Tisch gelegt. Jeder Spieler sollte seine Karten anschauen, um sicherzustellen ob passen, setzen oder aussteigen die richtige Entscheidung ist, um dementsprechend korrekt zu spielen. Es ist zwar möglich, bei Omaha Regeln an dieser Stelle schon zu erhöhen, aber nicht empfehlenswert, da eine Karte alles ändern kann und es mehrere Karten gibt um sein Blatt zu formen.
Wenn die Wetten abgeschlossen sind, wird eine weitere Gemeinschaftskarte (der Turn) ausgespielt. Danach folgt eine weitere Spielrunde und dann wird die letzte Gemeinschaftskarte (der River) gespielt. Ab hier werden die letzten Wetten platziert, und es stellt sich heraus, ob Sie gewonnen haben.
Unter Omaha Regeln ist es Ihnen nur erlaubt, die zwei Karten, die Sie anfangs ausgeteilt bekamen, für Ihr Blatt zu benutzen. Die restlichen zwei Karten werden verworfen, da Sie mit allen vier einen unfairen Vorteil hätten.
Sie haben die Wahl, welche Sie benutzen, aber es ist von größter Bedeutung, dass Sie hier das bestmögliche Blatt formen und dementsprechend Ihre Einsätze machen.
Bevor Sie die Regeln nicht in vollem Umfang kennen, brauchen Sie nicht einmal versuchen Strategien bzw. Taktiken anzuwenden. Spielen Sie sinnvoll, und Sie werden letztlich ein viel besserer Poker Spieler, als Sie es für möglich hielten.


